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<title>Alexander Pope</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Alexander Pope</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p><b>Alexander Pope</b> (* <a href="21._Mai" title="21. Mai">21. Mai</a> <a href="1688" title="1688">1688</a> in <a href="London" title="London">London</a>; † <a href="30._Mai" title="30. Mai">30. Mai</a> <a href="1744" title="1744">1744</a> in <a href="Twickenham" title="Twickenham">Twickenham</a>, heute Teil von London) war ein <a href="England" title="England">englischer</a> <a href="Dichter" title="Dichter">Dichter</a>, <a href="%C3%9Cbersetzer" title="Übersetzer">Übersetzer</a> und <a href="Schriftsteller" title="Schriftsteller">Schriftsteller</a> des <a href="Klassizismus" title="Klassizismus">Klassizismus</a> in der Frühzeit der <a href="Aufkl%C3%A4rung" title="Aufklärung">Aufklärung</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Leben">Leben</h2></div>
<p>Alexander Pope wurde als Sohn eines Leinenhändlers in eine <a href="R%C3%B6misch-katholische_Kirche" title="Römisch-katholische Kirche">katholische</a> Familie hineingeboren. Aufgrund der <a href="Testakte" title="Testakte">Strafgesetze</a>, die seinerzeit in Kraft waren, um den Status der etablierten <a href="Church_of_England" title="Church of England">anglikanischen Kirche</a> nicht zu gefährden, konnte er seine Erziehung fast nur außerhalb der „normalen“ Schulen erlangen. Ein der Familie bekannter Priester unterrichtete ihn in den klassischen Sprachen Latein und Griechisch, später lernte er auch Französisch und Italienisch. Seit dem fünfzehnten Lebensjahr schrieb Alexander Pope eigene Gedichte.
</p><p>Im Jahr 1700 zog seine Familie nach Binfield im Windsor Forest um. Pope erkrankte an <a href="Tuberkulose" title="Tuberkulose">Tuberkulose</a> und <a href="Asthma" class="mw-redirect" title="Asthma">Asthma</a> und entwickelte in der Folge eine <a href="Skoliose" title="Skoliose">Rückgratverkrümmung</a>, was ihm später oft vorgehalten wurde. Er wurde nur 1,38 Meter groß und trug ein Mieder als Rückenstütze.
</p><p>Nach seiner Rückkehr nach London im Jahr 1711 veröffentlichte Pope sein erstes größeres Werk: <i><a href="An_Essay_on_Criticism" title="An Essay on Criticism">An Essay on Criticism</a></i> (<i>Versuch über die Kritik</i>, 1745). Mit diesem literaturkritischen Manifest in Form eines Vers-Essays gelang ihm ein erster Durchbruch, und er fand Zutritt zu literarischen Zirkeln, zunächst aus der oppositionellen <a href="Whig" title="Whig">Whig</a>-Partei. Im Jahr 1713 wechselte er zu den <a href="Tories" class="mw-redirect" title="Tories">Tories</a> und wurde Mitglied im <i><a href="Scriblerus_Club" title="Scriblerus Club">Scriblerus Club</a></i>, wo er <a href="Jonathan_Swift" title="Jonathan Swift">Jonathan Swift</a>, <a href="John_Gay" title="John Gay">John Gay</a>, <a href="William_Congreve_(Autor)" title="William Congreve (Autor)">William Congreve</a> und <a href="Robert_Harley" class="mw-redirect" title="Robert Harley">Robert Harley</a> kennenlernte. Die daraus resultierenden fiktiven Memoiren des Martinus Scriblerus wurden ihrerseits in der Satire <i>The Scribleriad</i> (<a href="Literaturjahr_1751" title="Literaturjahr 1751">1751</a>) von <a href="Richard_Owen_Cambridge" title="Richard Owen Cambridge">Richard Owen Cambridge</a> karikiert. Schon im Jahr zuvor hatte Pope eine Erstversion von <i>The Rape of the Lock</i>, einem komischen <a href="Epos" title="Epos">Epos</a> über den Krieg der Geschlechter herausgegeben, was seiner Popularität weiteren Auftrieb verlieh. Wie auch in seinen weiteren Epen stellte Pope seine kunstvolle Beherrschung der klassischen epischen Gestaltungsweise unter Beweis, ohne jedoch dessen Grundlage einer mythisch-heroisierten Weltsicht zu teilen, und übertrug damit das traditionelle Epos mit großem Erfolg in eine zeitgemäße Form.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Pope bewunderte klassische Autoren wie <a href="Horaz" title="Horaz">Horaz</a>, <a href="Vergil" title="Vergil">Vergil</a>, <a href="Homer" title="Homer">Homer</a> und wählte sie als literarische Vorbilder. Zu seinen größten Leistungen zählen englische Übersetzungen der <a href="Ilias" title="Ilias">Ilias</a> (1715–1720, 6 Bände) und der <a href="Odyssee" title="Odyssee">Odyssee</a> von Homer (1725–1726, 5 Bände). Seine Übertragungen der Werke Homers stellten allerdings in sprachlicher Hinsicht eher Umdichtungen als werkgetreue Übersetzungen dar. Mit seiner Umwandlung der rauen oder kraftvollen Ausdrucksweise Homers in eine elegante, dem zeitgenössischen Stilempfinden entsprechende Sprachform versuchte er zugleich mögliche Barrieren abzubauen und den antiken Dichter den gebildeten Schichten Englands nahezubringen. Dotiert mit den Einnahmen aus diesen finanziell sehr erfolgreichen Übersetzungen zog er ein weiteres Mal um, nunmehr nach <a href="Twickenham" title="Twickenham">Twickenham</a>.
</p><p>In Twickenham verlegte sich Pope auch auf <a href="Gartenbau" title="Gartenbau">Gartenbau</a> und <a href="Landschaftsarchitektur" title="Landschaftsarchitektur">Landschaftsarchitektur</a>. Er ließ sich eine künstliche Grotte anlegen, für die <a href="William_Borlase" title="William Borlase">William Borlase</a>, ein <a href="Antiquar" title="Antiquar">Antiquar</a> und <a href="Naturforscher" class="mw-redirect" title="Naturforscher">Naturforscher</a>, mit dem er eine langjährige Korrespondenz pflegte, <a href="Fossilien" class="mw-redirect" title="Fossilien">Fossilien</a> und <a href="Mineralien" class="mw-redirect" title="Mineralien">Mineralien</a> beibrachte.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Er freundete sich mit seiner Nachbarin Lady <a href="Mary_Wortley_Montagu" title="Mary Wortley Montagu">Mary Wortley Montagu</a> an. Nach Abkühlung dieser Beziehung begann er ein lebenslanges Verhältnis mit Martha Blount, die er oft in ihrem Elternhaus <a href="Mapledurham_House" title="Mapledurham House">Mapledurham House</a> besuchte und der er bei seinem Tode zahlreiche Dinge aus seinem Besitz vermachte. In Twickenham empfing er auch viele namhafte Besucher, unter anderem <a href="Jonathan_Swift" title="Jonathan Swift">Jonathan Swift</a>, dem er bei der Veröffentlichung von <a href="Gullivers_Reisen" title="Gullivers Reisen">Gullivers Reisen</a> half.
</p><p>Als seine Edition der <a href="William_Shakespeare" title="William Shakespeare">Shakespeareschen</a> Werke von dem Publizisten und Shakespeare-Herausgeber <a href="Lewis_Theobald" title="Lewis Theobald">Lewis Theobald</a> 1726 angegriffen wurde, antwortete Pope 1728 in Versform mit dem Spottepos <i>The Dunciad</i> (<i>Die Dunkiade</i>, 1778), in dem er in satirischer Form Theobald auf den Thron der Dummköpfe stellte und zugleich mit der sogenannten <i>Grub Street</i>, der Zunft der Lohnschreiber, abrechnete. In der späteren und endgültigen Fassung dieses Spottgedichtes erweiterte er seine literarische Polemik 1742–1743 zu einer allgemeinen Auseinandersetzung mit dem kulturellen und politischen Verfall der <a href="Robert_Walpole" title="Robert Walpole">Walpole</a>-Ära, die mit der <a href="Apokalypse" title="Apokalypse">apokalyptischen</a> Vision eines allumgreifenden Untergangs abschloss. Mit seinen geschliffenen Versen und seinem Einfallsreichtum gelang es Pope, sich als Satiriker einen Namen zu machen. Darüber etablierte er sich mit wachsendem Einfluss als eine Art öffentliche Instanz.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im Jahr 1731 veröffentlichte er <i>Moral Essays</i>, drei Jahre später <i><a href="An_Essay_on_Man" title="An Essay on Man">An Essay on Man</a></i>. Zeitgleich arbeitete er an einer Veröffentlichung seiner Briefwechsel in literarischer Kunstform.
</p><p>Pope schloss sich den <a href="Freimaurerei" title="Freimaurerei">Freimaurern</a> an und wurde Mitglied der <i><a href="Freimaurerloge" title="Freimaurerloge">Lodge</a> No. 16</i>, die sich in der Taverne <i>Goat at the Foot of the Haymarket</i> in London traf. Sie konstituierte sich 1729 und löste sich 1745 wieder auf. Auch sein Freund <a href="Jonathan_Swift" title="Jonathan Swift">Jonathan Swift</a> war Mitglied dieser Loge.<sup id="cite_ref-Denslow_4-0" class="reference"><a href="#cite_note-Denslow-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In seinen letzten Jahren entwarf Pope in seinem Anwesen selbst eine romantische Grotte, d. h. einen mit Muscheln und Spiegeln verzierten Tunnel, der das Flussufer seines Grundstücks mit dem hinteren Gartenteil verband.
</p><p>Pope starb am 30. Mai 1744. Seine Hinterlassenschaft fiel an Martha Blount.
</p><p><a href="William_Warburton" title="William Warburton">William Warburton</a> gab <a href="Literaturjahr_1751" title="Literaturjahr 1751">1751</a> <a href="Postum" class="mw-redirect" title="Postum">posthum</a> Alexander Popes gesammelte Werke, <i>The Works of Alexander Pope</i>, heraus. Während Pope aus heutiger Sicht allgemein zu den bedeutendsten englischen Dichtern des 18. Jahrhunderts gerechnet wird, wurde sein Werk in der Folgezeit aus dem Blickwinkel einer romantischen Literaturauffassung im 19. Jahrhundert weitgehend verkannt und erst im 20. Jahrhundert wieder angemessen gewürdigt.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Tätigkeit_als_Übersetzer_und_Herausgeber"><span id="T.C3.A4tigkeit_als_.C3.9Cbersetzer_und_Herausgeber"></span>Tätigkeit als Übersetzer und Herausgeber</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Homer">Homer</h3></div>
<p>Im Jahre 1713 kündigte Pope seinen Plan an, die <a href="Ilias" title="Ilias">Ilias</a> zu übersetzen. Das Werk sollte als jährliche Subskription innerhalb von sechs Jahren erhältlich sein. Pope vereinbarte mit dem Verleger Bernard Lintot ein Honorar von 200 <a href="Guinee" title="Guinee">Guineen</a>. Die Übersetzung erschien ab 1715 und war 1720 abgeschlossen. Danach beschloss Pope auch die <a href="Odyssee" title="Odyssee">Odyssee</a> zu übersetzen, bediente sich aber heimlich der Hilfe von zwei Koautoren. Das Werk erschien 1726.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Shakespeare">Shakespeare</h3></div>
<p>Etwa zu dieser Zeit bat der Verleger Jacob Tonson Pope, eine Neuausgabe der <a href="Nicholas_Rowe_(Dichter)#Shakespeare-Edition" title="Nicholas Rowe (Dichter)">Rowe-Ausgabe</a> der Werke von Shakespeare aus dem Jahre 1709 zu besorgen. Die Ausgabe erschien 1725 in sechs Bänden. In der Geschichte der Ausgaben der Werke von Shakespeare nimmt sie eine besondere Stellung ein, da von Pope erstmals eine <a href="Kollation_(Philologie)" title="Kollation (Philologie)">Kollationierung</a> der Shakespeare-Texte vorgenommen wurde, indem er die foliobasierte Rowe-Ausgabe mit den damals zugänglichen Quartos verglich. Allerdings benutzte Pope die Gelegenheit weniger für eine ausführliche Bereinigung von Fehlern als vielmehr für eine ästhetische Korrektur der Texte. Er verbannte ganze Textteile, die er für misslungen hielt, in Fußnoten und markierte nach seiner Meinung gute Passagen mit Anführungsstrichen und Sternchen. Während die Veränderungen des Textes dem Geschmack der Zeit geschuldet sind, gilt Popes Vorwort der Ausgabe als bedeutendes Dokument der Literaturkritik des 18. Jahrhunderts.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Wirkung">Wirkung</h2></div>
<p>Pope war einer der ersten Berufs-Schriftsteller nicht-dramatischer Werke. Die 1717 erfolgte Edition seiner gesammelten Werke machten ihn zum führenden Vertreter der Briefdichtung.
</p><p>Das bis heute meistgelesene und vielfach zitierte Werk Popes ist <i><a href="An_Essay_on_Man" title="An Essay on Man">An Essay on Man</a></i>, in dem er in der Nachfolge griechischer Philosophie und Dichtung (<a href="Sophokles" title="Sophokles">Sophokles</a>) Glanz und Elend der menschlichen Existenz mit hohem Pathos in streckenweise ergreifenden Versen besingt.
</p><p>Popes Dichtung spiegelt auch die Kulturgeschichte seines Landes wider. Er schrieb <a href="Pastoral" class="mw-redirect" title="Pastoral">pastorale</a> Gedichte zur Zeit von Königin <a href="Anne_(Gro%C3%9Fbritannien)" title="Anne (Großbritannien)">Anne</a>, Homer-Übersetzungen unter König <a href="Georg_I._(Gro%C3%9Fbritannien)" title="Georg I. (Großbritannien)">Georg I.</a> sowie im dritten Abschnitt seiner schriftstellerischen Tätigkeit über die hauptsächlichen religiösen und intellektuellen Probleme seiner Zeit.
</p><p>Pope wurde auch berühmt für seine hintergründig-satirischen und aggressiv-bitteren Auseinandersetzungen mit anderen Schriftstellern.
</p><p>Im Übrigen war er der letzte große Dichter, der in traditionellen rhythmischen Reimpaaren schrieb, er entwickelte die sogenannten <i><a href="Heroic_couplet" class="mw-redirect" title="Heroic couplet">heroic couplets</a></i> und schöpfte im Wesentlichen ihren Nutzen für spätere Dichter aus.
</p><p>Die Einleitung der Erzählung „Der Unsterbliche“<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> von <a href="Jorge_Luis_Borges" title="Jorge Luis Borges">Jorge Luis Borges</a> bildet der Erwerb eines antiquarischen Exemplars der Erstausgabe von Popes Homerübersetzung durch die Prinzessin Lucinge – wohl Anspielung auf Prinzessin Liliane Marie Mathilde, gen. Baba, de Faucigny-Lucinge, geb. Beaumont, baronne d’Erlanger (1902–1945), die einen berühmten Salon führte und deren Ehemann Jean-Louis Charles Marie Francois Guy Prinz Faucigny-Lucinge ein Enkel des <a href="Charles_Ferdinand_d%E2%80%99Artois" title="Charles Ferdinand d’Artois">Charles Ferdinand, Duc de Berry</a> war und damit die Erinnerung an den bibliophilen <a href="Jean_de_Valois%2C_duc_de_Berry" title="Jean de Valois, duc de Berry">Jean de Valois, duc de Berry</a> evoziert.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im letzten der sechs Bände dieser Ausgabe, die die Prinzessin von dem wie Homer auf der Insel Ios bestatteten Antiquar Cartaphilus in Smyrna, dem angeblichen Geburtsort Homers, kurz vor dessen Tod erworben habe, soll sich das Manuskript der Erzählung gefunden haben.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Zitat">Zitat</h2></div>
<p>Pope verfasste ein Epigramm auf Sir <a href="Isaac_Newton" title="Isaac Newton">Isaac Newton</a>:<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<dl><dd><i>Nature and nature’s laws lay hid in night;</i></dd>
<dd><i>God said “Let Newton be!” and all was light.</i></dd></dl>
<dl><dd><i>Natur und der Natur Gesetze lagen in dunkler Nacht;</i></dd>
<dd><i>Gott sprach: Newton sei! Und sie strahlten voll Pracht.</i></dd></dl>
<p>Es war Pope allerdings nicht erlaubt worden, dieses Gedicht in der <a href="Westminster_Abbey" title="Westminster Abbey">Westminster Abbey</a> als <a href="Epitaph" title="Epitaph">Epitaph</a> anzubringen.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literarische_Orte">Literarische Orte</h2></div>
<p>Heute können noch besichtigt werden:
</p>
<ul><li>Grotte und Villa Alexander Popes, Cross Deep, Twickenham, Middlesex</li>
<li>Manor House und Popes Tower, Stanton Harcourt nahe Withey (Pope übersetzte hier den 5. Band von Homers Ilias)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Werke">Werke</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Originalausgaben">Originalausgaben</h3></div>
<ul><li><i>Pastorals</i> (1709)</li>
<li><i>An Essay on Criticism</i> (1711)</li>
<li><i><a href="The_Rape_of_the_Lock" title="The Rape of the Lock">The Rape of the Lock</a></i> (1712)
<ul><li>Deutsche Übersetzung: <i>Der Lockenraub</i> (1744)</li></ul></li>
<li><i>Windsor Forest</i> (1713)</li>
<li><i>Eloisa to Abelard</i> (1717)</li>
<li><i>Ilias</i> (1715–1720, Homer-Übersetzung)</li>
<li><i>Memoirs of the extraordinary life, works and discoveries of <a href="Scriblerus_Club#Die_Memoiren_des_Martinus_Scriblerus" title="Scriblerus Club">Martinus Scriblerus</a>. Written by Dr. <a href="John_Arbuthnot" title="John Arbuthnot">Arbuthnot</a> and Mr. Pope.</i> 1. Januar 1725. (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://play.google.com/store/books/details?id=v_dUAAAAcAAJ&rdid=book-v_dUAAAAcAAJ&rdot=1">Digitalisat</a>)</li>
<li><i>Odyssey</i> (1725–1726, Homer-Übersetzung)</li>
<li><i>Miscellanies</i> (1727, mit <a href="Jonathan_Swift" title="Jonathan Swift">Jonathan Swift</a>)</li>
<li><i>The Dunciad</i> (erstmals 1728, danach mehrfach geändert und erweitert)</li>
<li><i><a href="An_Essay_on_Man" title="An Essay on Man">An Essay on Man</a></i> (1732–1734)</li>
<li><i>Imitations of Horace</i> (1733–1737)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Neuausgaben">Neuausgaben</h3></div>
<ul><li><i>Vom Menschen. Essay on Man.</i> (= <a href="Philosophische_Bibliothek" title="Philosophische Bibliothek">Philosophische Bibliothek</a>, Band 454). Englisch – Deutsch. Übersetzt und mit einer Einleitung herausgegeben von <a href="Wolfgang_Breidert" title="Wolfgang Breidert">Wolfgang Breidert</a>. Meiner, Hamburg 1993, ISBN 3-7873-1097-5.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Pat Rogers: <i>A political biography of Alexander Pope</i>. Pickering & Chatto, London 2010, ISBN 978-1-85196-846-6.</li>
<li><cite class="lang" lang="en" dir="auto" style="font-style:italic">Pope, Alexander</cite>. In: <cite class="lang" lang="en" dir="auto" style="font-style:italic"><a href="Encyclop%C3%A6dia_Britannica" title="Encyclopædia Britannica">Encyclopædia Britannica</a></cite>. 11. Auflage. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>22</span>: <span style="font-style:italic;">Poll – Reeves</span>. London 1911, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>82</span> (englisch, <a href="https://de.wikisource.org/wiki/en:1911_Encyclop%C3%A6dia_Britannica/Pope,_Alexander" class="extiw external" title="s:en:1911 Encyclopædia Britannica/Pope, Alexander">Volltext</a> [<a href="Wikisource" title="Wikisource">Wikisource</a>]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Alexander+Pope&rft.atitle=Pope%2C+Alexander&rft.btitle=Encyclop%C3%A6dia+Britannica&rft.date=1911&rft.edition=11.&rft.genre=book&rft.pages=82&rft.place=London&rft.volume=Band+22%3A+Poll+-+Reeves" style="display:none"> </span></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size skin-invert-image" typeof="mw:File"><span title="Wikiquote"></span></span></div><b><a href="https://de.wikiquote.org/wiki/Alexander_Pope" class="extiw external" title="q:Alexander Pope">Wikiquote: Alexander Pope</a></b> – Zitate </div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Alexander_Pope?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Alexander Pope</a></span></b> – Sammlung von Bildern</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wikisource"></span></span></div><b><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Alexander_Pope" class="extiw external" title="s:Alexander Pope">Wikisource: Alexander Pope</a></b> – Quellen und Volltexte</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.eighteenthcenturypoetry.org/authors/pers00012.shtml">Alexander Pope</a> im <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.eighteenthcenturypoetry.org/">Eighteenth-Century Poetry Archive (ECPA)</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&query=118595741">Literatur von und über Alexander Pope</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/person/gnd/118595741">Werke von und über Alexander Pope</a> in der <a href="Deutsche_Digitale_Bibliothek" title="Deutsche Digitale Bibliothek">Deutschen Digitalen Bibliothek</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.org/search.php?query=creator%3A%22Alexander+Pope%22&and%5B%5D=languageSorter%3A%22German%22">Alexander Pope</a> im Internet Archive</li>
<li>Englischsprachige Kurzbiografien <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20150212033759/http://www.kirjasto.sci.fi/apope.htm">Alexander Pope</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 12. Februar 2015 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://onlinebooks.library.upenn.edu/webbin/gutbook/lookup?num=2428">A. Pope: An Essay On Man</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://alexikon.wordpress.com/2013/05/21/alexander-pope-auf-gullivers-reisen/">Alexander Pope: Auf Gullivers Reisen</a> Eine Kurzbiografie in Deutsch mit dem Schwerpunkt auf <i>Gullivers Reisen</i>.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Anmerkungen">Anmerkungen</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Heinz-Joachim Müllenbrock: <i>Pope, Alexander</i>, in: <i>Metzler Lexikon Englischsprachiger Autorinnen und Autoren</i>. 631 Porträts – Von den Anfängen bis zur Gegenwart. Hrsg. von Eberhard Kreutzer und Ansgar Nünning, Metzler, Stuttgart/Weimar 2006, ISBN 3-476-02125-4, S. 462–465, bes. S. 463 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><cite class="lang" lang="en" dir="auto" style="font-style:italic">Borlase, William</cite>. In: <cite class="lang" lang="en" dir="auto" style="font-style:italic"><a href="Encyclop%C3%A6dia_Britannica" title="Encyclopædia Britannica">Encyclopædia Britannica</a></cite>. 11. Auflage. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>4</span>: <span style="font-style:italic;">Bishārīn – Calgary</span>. London 1910, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>255</span> (englisch, <a href="https://de.wikisource.org/wiki/en:1911_Encyclop%C3%A6dia_Britannica/Borlase,_William" class="extiw external" title="s:en:1911 Encyclopædia Britannica/Borlase, William">Volltext</a> [<a href="Wikisource" title="Wikisource">Wikisource</a>]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Alexander+Pope&rft.atitle=Borlase%2C+William&rft.btitle=Encyclop%C3%A6dia+Britannica&rft.date=1910&rft.edition=11.&rft.genre=book&rft.pages=255&rft.place=London&rft.volume=Band+4%3A+Bish%C4%81r%C4%ABn+-+Calgary" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Heinz-Joachim Müllenbrock: <i>Pope, Alexander</i>, in: <i>Metzler Lexikon Englischsprachiger Autorinnen und Autoren</i>. 631 Porträts – Von den Anfängen bis zur Gegenwart. Hrsg. von Eberhard Kreutzer und Ansgar Nünning, Metzler, Stuttgart/Weimar 2006, ISBN 3-476-02125-4, S. 462–465, bes. S. 464.</span>
</li>
<li id="cite_note-Denslow-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Denslow_4-0">↑</a></span> <span class="reference-text">William R. Denslow, <a href="Harry_S._Truman" title="Harry S. Truman">Harry S. Truman</a>: <i>10,000 Famous Freemasons from K to Z, Part Two</i>. Kessinger Publishing, ISBN 1-4179-7579-2.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Heinz-Joachim Müllenbrock: <i>Pope, Alexander</i>, in: <i>Metzler Lexikon Englischsprachiger Autorinnen und Autoren</i>. 631 Porträts – Von den Anfängen bis zur Gegenwart. Hrsg. von Eberhard Kreutzer und Ansgar Nünning, Metzler, Stuttgart/Weimar 2006, ISBN 3-476-02125-4, S. 462–465, bes. S. 465.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Fraser, George: <i>Alexander Pope.</i> Routledge 1978 S. 52.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Damrosch, Leopold: <i>The Imaginative World of Alexander Pope.</i> University of California Press, 1987. S. 59.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Michael Dobson and Stanley Wells: The Oxford Companion to Shakespeare. S. 350. Siehe ebenso detailliert Andrew Murphy: <i>Shakespeare in Print. A History and Chronology of Shakespeare Publishing</i>. Cambridge University Press 2003, ISBN 978-0-521-04600-8, S. 64–71.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Ursprünglich in dem Band El Aleph (1949), vgl. Jorge Luis Borges, <i>Sämtliche Erzählungen. Das Aleph. Fiktionen. Universalgeschichte der Niedertracht</i>. Hanser, München 1979, S. 7–23.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Baba de Faucigny-Lucinge. Ihr Vater war <a href="Emile_Beaumont_Baron_d%E2%80%99Erlanger" title="Emile Beaumont Baron d’Erlanger">Emile Beaumont Baron d’Erlanger</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">„ISAACUS NEWTONUS: QVEM IMMORTALEM TESTANTVR TEMPUS, NATVRA, CAELVM: MORTALEM HOC MARMOR FATETVR. Die Natur, und die Gesetze der Natur, lagen in Nacht verborgen: Gott sprach, Newton sey! und alles wurde Licht.“ In: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=x3BkAAAAcAAJ&printsec=frontcover&hl=de&source=gbs_ge_summary_r&cad=0#v=onepage&q&f=false">Des Alexander Pope Esq. sämmtliche Werke: Dritter Band</a></i>, Strausburg druckts Heitz und Dannbach, 1778, S. 18.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">W. Franke: <i>Gattungskonstanzen des englischen Vers-Epitaphs von Ben Johnson zu Alexander Pope.</i> Philosophische Dissertation, Erlangen 1864.</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://westminster-abbey.org/our-history/people/sir-isaac-newton">westminster-abbey.org</a></span>
</li>
</ol>
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Normdaten (Person): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/118595741">118595741</a></span> | <a href="Library_of_Congress_Control_Number" title="Library of Congress Control Number">LCCN</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.loc.gov/authorities/n79084387">n79084387</a></span> | <a href="Web_NDL_Authorities" title="Web NDL Authorities">NDL</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.ndl.go.jp/auth/ndlna/00453111">00453111</a></span> | <a href="Virtual_International_Authority_File" title="Virtual International Authority File">VIAF</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://viaf.org/viaf/61551003/">61551003</a></span> | </div>
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